Informationen

Die rasante technische Entwicklung schafft immer neue und bessere Möglichkeiten für behinderte Menschen, sich selbständig Erfahrungs-, Lern- und Lebensräume zu erschließen. Mit „elektronischen Hilfen" können viele körperbehinderte Kinder erstmals selbständig neue Lernerfahrungen machen, sich mitteilen und selbstbestimmter ihre Freizeit gestalten. In Schule und Therapie können „elektronische Hilfen" bereits in den grundlegenden Lernbereichen Motorik, Wahrnehmung, Denken und Kommunikation zur Förderung eingesetzt werden. Vor allem in der Schule gewinnen Computer immer größere Bedeutung.

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst beauftragte mit der Bekantmachung vom 17. September 1990 Nr. III/10 - O 8205 - 4/73 acht bayerische Schulen für Körperbehinderte mit der Beratung und Unterstützung körperbehinderter Schüler bei der Versorgung mit elektronischen Hilfen.

Rückblick

Im Jahre 1985 wurde vom Bayerische Staatsministerium für Unterricht, Kultus, Wissenschaft und Kunst der Modellversuch "ELEKOK" (Erarbeitung und Erprobung elektronischer Lern- und Kommunikationssysteme für Körperbehinderte) mit dem Ziel eingerichtet, zu untersuchen, ob durch den Einsatz elektronischer Systeme individuelle Erschwernisse von schwer körperbehinderten Schüler gemildert oder ausgeglichen werden können und somit selbständiges Handeln gefördert werden kann.

Aus diesem Modellversuch entstand ab 1990 das Beratungssystem ELECOK ( Elektronische Hilfen und Computer für körperbehinderte Schüler). An verschiedenen Schulen für Körperbehinderte in ganz Bayern wurden ab diesem Zeitpunkt flächendeckend Beratungseinrichtungen aufgebaut.

Aufgaben der Beratungsstellen

Beratung

Information über Problemlösungen

bei der Eingabe von Daten ...

bei der Verarbeitung der Daten ...

bei der Ausgabe von Daten...

Hilfestellungen,
wenn Schüler

Weiter Aufgaben der Beratungsstellen sind:

Die Beratung hinsichtlich des Einsatzes von elektronischen Hilfsmitteln, Computern und deren Programmen erstreckt sich auf folgende Bereiche:

Die Beratung reicht von einer Strukturierung der unmittelbaren Umwelt des behinderten Menschen durch entsprechende Steuerungselemente (Sprach- und/oder Sensorsteuerung), um eine möglichst große Selbständigkeit zu erreichen bis hin zu unterschiedlichen Kommunikationshilfen.

Die Beratung umfasst folgende Inhalte:

Überblick

Beratungsstelle
elektronische Hilfen und Computer

Adressatenkreis   Aufgaben   Beratungsinhalte   Zusammenarbeit
Behinderte
Personen
Beratung Diagnose Andere Beratungseinrichtungen
Angehörige
beh. Personen
Erprobung Computernutzung Krankenkassen
Medizinischer Dienst
Betreuungs-
personen
Fort-/ Weiterbildung Kommunikation Sozialhilfe-
verwaltung
Einrichtungen
für Behinderte
Information Umweltkontrolle Haupt-
fürsorgestelle
  Vermittlung
(z.B. entspr. Firmen)
Beruf / Arbeit Arbeitsamt
  Freizeit Werkstätten
für Behinderte
Finanzierung Sonstige Einrichtungen
für Behinderte
  Firmen